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Bundesfreiwilligendienst

Hast Du Lust auf einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) voller Abwechslung, Verantwortung und Spaß? Am besten in Kombination mit Sport und Jugendsozialarbeit? Dann bist Du im Freizeitsport-Team der GSJ genau richtig!

Seit 2012 gibt es im Freizeitsport-Team der GSJ eine anerkannte Einsatzstelle für das Freiwillige Soziale Jahr im Sport (FSJ), ab September 2018 für den BFD.

Das Freizeitsport-Team ist das kreative Veranstaltungs-, Beratungs-, und Koordinations-Team für Sport und Jugendsozialarbeit. Besonders in diesem Bereich freut sich die GSJ über die Unterstützung von motivierten und kompetenten Freiwilligen, um die zahlreichen mobilen Angebote im Trend- und Funsport sowie die Projekte zur Erlebnispädagogik und Gesundheitsförderung in ganz Berlin in Kooperation mit Sportvereinen, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen durchführen zu können.

Ab September 2018 sucht das Freizeitsport-Team eine BFDlerin/ einen BFDler.

Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehören vor allem:

  • die Begleitung von Freizeit- und Erlebnissportangeboten mit dem Wasser- und Sportmobil,
  • die Unterstützung bei Vereins- und Schulfesten,
  • die Mitarbeit bei der Koordinierung des Helfer/-innen-Pools,
  • die Unterstützung bei Seminaren und Workshops mit Schulklassen zu verschiedenen Themen, wie z. B. Trend- und Funsport,
  • die Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit (Erstellung von Flyern und Mitarbeit bei der Gestaltung der Projekthomepage),
  • die Umsetzung von Aktionen zur Gesundheitsförderung sowie
  • Bürotätigkeiten (z.B. Telefonate mit den Kooperationspartnern und das Verfassen von E-Mails).

Die Aufgaben sind vielfältig und abwechslungsreich und unsere Freiwilligen bekommen während des Jahres einen guten Einblick in verschiedene Bereiche der sportorientierten Jugendsozialarbeit in Berlin.
Der BFD wird pädagogisch betreut und umfasst Bildungstage und Seminare. Die Freiwilligen des Freizeitsport-Teams haben darüber hinaus die Möglichkeit, weitere Fortbildungen, wie z.B. ein ADAC-Fahrsicherheitstraining und eine Multiplikatorenschulung im Niedrigseilgarten, zu besuchen. Außerdem kann im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes eine Trainer-Lizenz erworben werden.

Folgende Voraussetzungen sollten für den BFD im Freizeitsport-Team erfüllt werden:

  • Besitz eines Führerscheins sowie
  • Spaß am Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben.

Der Bundesfreiwilligendienst im Freizeitsport-Team beginnt am 01. September und dauert 12 Monate. Die Einsatzstelle befindet sich in der Geschäftsstelle der GSJ (Hanns-Braun-Str./ Friesenhaus 2, 14053 Berlin) in der Nähe des Olympiastadions. Bewerbungen sollten bis Ende März eingehen.

 

Rückblick

Alena Bohrisch über ihr FSJ im Freizeitsport-Team 2017/ 2018

Das letzte Jahr war sehr abwechslungsreich für mich. Ich bin mit einem festen Berufswunsch in mein FSJ gegangen, da ich für meine Bewerbung noch Erfahrung brauchte. Allerdings hat sich mein Wunsch sehr gewandelt durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich habe viele Schulen und Vereine in allen Bezirken Berlins kennengelernt und festgestellt, dass es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken gibt. Das war sehr interessant und ich war vor jedem neuen Einsatz gespannt, was mich erwartet.

Durch das Freizeitsport-Team neben- und dem großen Helferpool hinter mir, hatte ich immer Ansprechpartner an Ort und Stelle und habe mich nie alleine gefühlt. Zudem habe ich sehr tolle Menschen kennenlernen dürfen, mit denen das Arbeiten viel Freude bereitet hat und jede Situation zu bewältigen war.

Ich konnte mir zudem ein gutes Bild von verschiedensten Arbeitsmöglichkeiten im sportlich/sozialen Bereich machen, da viele Helfer in diese Richtung studieren und gerne ihre Erfahrungen geteilt haben.

Zwischen den Saisons war leider etwas weniger los, jedoch konnte ich die Zeit gut mit meiner Studienvorbereitung und verschiedensten Seminaren und Ausbildungen füllen.

Im Endeffekt hat mich das Jahr geprägt und mir geholfen, lockerer mit Kindern und Jugendlichen umzugehen. Zudem habe ich eine Menge im Sportbereich gelernt und konnte mich sehr gut weiterbilden. Als Zusatz habe ich auch einen Studiengang gefunden, der mich interessiert, damit hat das Freizeitsport-Team demnächst noch eine angehende Sportlehrerin im Helferpool.

Laura Tobehn über ihr FSJ im Freizeitsport-Team 2016/ 2017

Blicke ich auf das Jahr 2016/ 2017 zurück, werde ich mit einem traurigen und mit einem glücklichen Auge nach vorne schauen.
Ich habe in dem Freiwilligen Sozialen Jahr, dass ich im Freizeitsport-Team abgeschlossen habe, vieles kennenlernen dürfen. Nicht nur viele Schulen und Sportvereine in ganz Berlin, sondern vor allem tolle Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe.
Ich habe die Möglichkeit bekommen, mir einen Einblick in die Berufswelt zu verschaffen und meine Schwächen und Stärken genauer kennenzulernen, Stärken aus- und Schwächen abzubauen.

Wenn ich mich selbst vergleiche, wie ich vor einem Jahr war und wie sich jetzt meine Persönlichkeit entwickelt hat, kann ich behaupten, dass ich durch das FSJ selbständiger, verantwortungsbewusster und selbstbewusster wurde.

Ich werde auf jeden Fall die Zeit im Freizeitsport-Team vermissen. Doch ich freue mich auch auf meine nächsten Schritte und die Möglichkeit, das, was ich im Freizeitsport-Team erlernt habe, anderweitig anzuwenden.

Venka Schumann über ihr FSJ im Freizeitsport-Team 2015/ 2016

Das FSJ im Freizeitsportteam hat mich sehr geprägt. Durch die vielen unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche stand ich jedes Mal aufs Neue vor einer kleinen Herausforderung, der ich mich stellte. Diese Momente machten mein Jahr zu etwas ganz besonderem. Ich merke deutlich, wie ich mit meinen Aufgaben gewachsen bin.

Des Weiteren war es schön so viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen! Es hat mir immer große Freude bereitet mit dem Helferpool zusammenzuarbeiten!

Durch das Vertrauen meines Anleiters, bekam ich viel Verantwortung übertragen, was mich noch mehr dazu antrieb meine Arbeit gut zu vollenden. Diese Verantwortung zeigte mir außerdem, wie wichtig meine Position im Team war. Es war also, wie versprochen, ein Jahr voller Abwechslung, Verantwortung und viel Spaß, das ich jedem nur weiterempfehlen kann!

Tabea Kogge über ihr FSJ im Freizeitsport-Team 2014/ 2015

Im Rückblick auf mein vergangenes Jahr als FSJlerin im Freizeitsport-Team der GSJ kann ich nur noch einmal betonen, wie froh ich bin, dieses Jahr gemacht zu haben! Nicht nur, weil ich viele tolle neue Leute kennengelernt habe, es hat mir auch geholfen, mehr über mich zu erfahren und mich weiterzuentwickeln. Es war ein Jahr, in dem ich meine organisatorischen Fähigkeiten austesten und erweitern konnte, Eigenverantwortung übernehmen durfte und darüber hinaus einen Einblick in die Berufswelt erhalten habe. Als Teil des Teams durfte ich meine eigenen Erfahrungen und Ansichten einbringen und genauso konnte ich auch die Sichtweisen der anderen kennenlernen.

Auch in Bezug auf meine Zukunft hat mir das FSJ weitergeholfen und mich in meinem Studienwunsch noch einmal bestätigt, sodass ich dieses Semester mit den Studiengang „Soziale Arbeit“ anfange.

Ich kann ein FSJ im Freizeitsport-Team bei Sascha Weimershaus wirklich empfehlen! Mit ihm hast Du einen tollen Anleiter, der Dich in allen Bereichen unterstützt und es Dir ermöglicht, deine „sozialen Kompetenzen“ zu stärken und weiterzuentwickeln … und das ganz „by the way“ ;).

 Fabian Winkelmann über sein FSJ im Freizeitsport-Team 2013/ 2014

 Auf dem Weg zum FSJ:
Für viele junge Erwachsene ist die Zeit nach dem Abitur eine sehr spannende, aufregende aber doch ungewisse Etappe des Lebens. Was mache ich nach der Schule? Soll ich eine Ausbildung machen oder doch lieber studieren? In welche Richtung möchte ich überhaupt gehen? Diese Fragen beschäftigten mich sehr lange, ohne dass ich zu einem Ergebnis gekommen bin. Das Einzige, was ich schon zu Schulzeiten wusste war, dass ich sehr sportaffin bin und beruflich etwas mit Menschen bzw. etwas soziales machen möchte. Ich suchte nach einer Möglichkeit, die mir beides bietet und habe diese im Freizeitsport-Team der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gefunden. Nach einem Bewerbungsgespräch, in dem mir mein konkreter Aufgabenbereich erläutert wurde, wusste ich, dass mir ein FSJ in diesem Team die ideale Chance bietet, mich beruflich auszuprobieren und abzuwägen, ob eine vergleichbare Tätigkeit für ein Studium oder eine Ausbildung in Frage kommt.

FSJ im Freizeitsport-Team:
Mein Hauptaufgabenbereich bestand darin, Sportveranstaltungen mit Kooperationspartnern an Schulen, Sportvereinen und anderen Trägern der Jugendsozialarbeit zu entwickeln, zu organisieren und durchzuführen. Bei diesen Aufgaben habe ich nach einer Einarbeitungszeit das Vertrauen meines Teams bekommen und durfte in Eigenarbeit diesen Tätigkeiten nachgehen. Insofern ist das FSJ im Freizeitsport-Team eine Einsatzstelle, bei der ich viel Verantwortung hatte und dieser Verantwortung mit großer Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft gerecht werden musste. Durch diese Erfahrung habe ich sehr viel gelernt, vor allem was es bedeutet, die Komfortzone der Schule zu verlassen und erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln. Tatsächlich konnte ich viele Eindrücke aus der Berufswelt sammeln. Dazu gehörten Arbeiten am Computer (z.B. der Umgang mit Microsoft-Office Programmen), Telefonate mit Kooperationspartnern, Koordination des Helferpools, Teamsitzungen, Ideensammlung für verschiedene konzeptionelle Pläne des Teams und andere Bürotätigkeiten. Letztlich sind es die mobilen Einsätze, an Schulen, bei Sportvereinen oder anderen Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, worauf ich im FSJ hingearbeitet habe. Grade bei diesen Einsätzen war ein hohes Maß an Koordinations- und Organisationsfähigkeit von Nöten, da ich als Ansprechpartner für den Veranstalter und die Helferinnen und Helfer des Freizeitsport-Teams eine große Verantwortung zum Gelingen der Veranstaltung getragen habe. Mit dieser Verantwortung umzugehen, hat mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung ein ganzes Stück nach vorn gebracht. Die Veranstaltungen haben mir immer großen Spaß bereitet. Letztlich war es auch einfach schön zu sehen, dass meine Mühen im Organisieren und Planen der Veranstaltung, viele Kinder und Jugendliche durch Spiel, Spaß und Sport glücklich gemacht haben.

Mein FSJ im Rückblick:
Meine Entscheidung ein FSJ im Freizeitsport-Team zu machen, hat sich rückblickend aus mehreren Perspektiven als goldrichtig erwiesen. Ich fühle mich durch den detaillierten Einblick in die Berufswelt viel reifer und gefestigter. Ich bin ein Jahr lang einer Tätigkeit nachgegangen, die mir sehr viel Spaß gemacht hat und die anderen Menschen (Kindern und Jugendlichen), durch die Veranstaltungen, viel Freude bereitet hat. Zu keinem Zeitpunkt in meinem FSJ fühlte ich mich hilflos oder überfordert, da ich immer ein kompetentes und nettes Team um mich wusste, welches mich unterstützte. Besonders Dankbar bin ich für die vielen Qualifikationen (z.B. einen Trainerschein), die ich im Rahmen von Seminartagen erwerben konnte.
Auch meine Hoffnungen auf einen klareren Blick für meine Zukunft haben sich erfüllt: Ich studiere zurzeit Sport und Geschichte auf Lehramt. Für mein Studium konnte mir das FSJ sogar meinen Abiturdurchschnitt aufbessern, sodass ich ohne Probleme in meinen Studiengang immatrikuliert werden konnte. Selbst nach Beendigung meines FSJ profitiere ich vom Freizeitsport-Team. Denn nun bin ich im Helferpool und kann bei Sportveranstaltungen auf Honorarbasis für meine ehemalige FSJ-Stelle weiterarbeiten.