Jetzt wird Kin-Ball gespielt!

Geschrieben von freizeit am in Allgemein

Kin-Ball – die kooperative Mannschaftssportart aus Kanada hat den Weg nach Berlin gefunden. Ab sofort bietet das Freizeitsport-Team der GSJ spannende Workshops rund um den riesigen Ball an.

Auf dem 2. Interkulturellen Sportfest des Projekts SPORTBUNT vom Landessportbund Berlin konnten sich Groß und Klein bereits vom Potenzial des noch relativ unbekannten Spiels überzeugen.

 

Auf der Suche nach einer neuen sportlichen Aktivität, die nicht nur Spaß und Bewegung fördert, sondern auch die sozialen Fähigkeiten der Spielerinnen und Spieler im besonderen Maße schult, ist das Freizeitsport-Team auf Kin-Ball gestoßen. Das Spiel ist mit seinem überdimensionalen Ball und seinem besonderen Regelwerk so konzipiert, dass Zusammenarbeit zwingend erforderlich ist. Nur wer im Team agiert, kann letztlich auch erfolgreich sein.

Davon konnte sich das Freizeitsport-Team bei einer Fortbildung im April dieses Jahres selbst überzeugen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen sowie (sport-)pädagogischen Fachkräften aus dem GSJ-Netzwerk wurde die kanadische Ballsportart unter Anleitung von Timo Klemm (Partner des Deutschen KIN-BALL® Verbandes) erprobt. Am Ende des Workshops waren sich alle einig: Kin-Ball hält, was es verspricht!
Bewegung und Spaß sind garantiert und insbesondere Teamwork ist gefragt – alle sind direkt am Spielgeschehen beteiligt, niemand bleibt untätig oder wird ausgeschlossen. Außerdem hat der riesige Ball einen enormen Aufforderungscharakter, der sicher auch Sportmuffel begeistern wird und sie aktiv und kreativ werden lässt. Eine weitere Besonderheit ist, dass nicht wie üblich zwei, sondern drei Teams gleichzeitig gegeneinander antreten und dadurch ein ganz neuer Reiz entsteht. Somit stand für das Freizeitsport-Team fest: Jetzt wird Kin-Ball gespielt!

In den letzten Wochen wurden die ersten spannenden Matches unter pädagogischer Anleitung des mobilen Teams ausgetragen, wie beim 2. Interkulturellen Sportfest am 6.September in Schöneberg. Hier zeigte sich, dass die einfachen und leicht abwandelbaren Kin-Ball-Regeln einen schnellen Einstieg ins Spielgeschehen ermöglichen. Vorkenntnisse sind nicht nötig und auch Sprachbarrieren sind kein Problem. Die Kinder und Jugendlichen konnten nach einer kurzen Einführung sofort ins Spiel starten und somit ließen Spaß und Erfolgserlebnisse auch nicht lange auf sich warten.

Text: Freizeitsport-Team
Foto: SPORTBUNT vom Landessportbund Berlin